Integraler Salon München

Ankommen in einem frischgeborenen Jahr – hinter sich die Zeitenhülle eines abblätternden Kalenderjahrs. Ein Haiku – der diese vergangenen 365 Tage zusammenfasst ist kurz.

Viele kleine Türchen im Möglichkeitsraum für neue Erkundungen, Erlebnishorizonte und Spielwiesen. Manche angelehnt, manche weit offen und manche noch nicht zu sehen. Planen – sich selbst inszenieren an verschiedenen Orten mit Konstellationen von bemerkenswerten Menschen und Auszeiten, in denen die Nichtigkeit des Außen verliert gegen den Schimmer des Inneren.

Die Rauhnächte, die letzten 6 Tage 2009 und die ersten 6 2010, eine traumreiche, prophetische Zeit – Ohrakeln – nach innen lauschen und empfänglich sein für die Zwischentöne, den auftauchenden Grund eines noch Werdenden.

Zwischen Meereswogen surfen und Sandburgen bauen, Wienerwalzer und Photographien von Annie Leibovitz dem Klima, den Elementen gedacht und Wünsche in den Wind gehängt …..

Und jetzt wieder da –

Die Termine für die Integrale Szene sind der 14 te und 21 te Januar im TZW am Westpark.
Für den Praxistag gibt es Yoga und das mentale und spirituelle Modul ist frei. Wir haben spontan im Dezember ein experimentelles Modul angehängt für Entstehendes, das die offene Mitte bildet.

Für den Theorietag gäbe es die Möglichkeit integrales coaching aus verschiedenen Blickpunkten zu beleuchten.

Für den Februar – ganz passend stellen wir die Schattenarbeit, das 3 2 1 Modell in den Mittelpunkt sowohl praktisch als auch theoretisch. Angefragt ist eine Einführung in die Entstehung und Folgen von Trauma.

Der Integrale Salon am 24 ten Januar in der Haimhauserstr. 46 in Unterschleißheim
geht es um die 4 Körper als Sensorium für die Wahrnehmung des intersubjektiven Raums. Wer Lust hat sich in die Neurophysiologie – Hüther, Singer…einzulesen und da mit neuen Erkenntnissen beizutragen – super! Auch den Zugang von Aurobindo und Steiner wäre mehr wie erhellend und erleuchtend. Wer sich auskennt und einen Beitrag machen kann – möge sich baldmöglichst rühren.

Am 21 Februar geht es erneut um Scharmer – die Aufmerksamkeitsfelder und den U Prozess. Nachdem einige sich nun auch eingelesen haben wird es sicher um vielfaches verständlicher und experimenteller.

Hinweis – die diesjährige Tagung des Integralen Forums findet in Berlin vom 18 bis 20 Juni statt.

Wer wie ich Interesse hat das Diane Hamilton auch nach München kommt möge sich umgehend mit mir in Verbindung setzen.

Susanya

„Wie hätte ich es jemals ahnen können, dass sich auch Gott nach uns verzehrt?“
(Diwan – Rumi)

Eros ist die Kraft derRückbindung an die Wirklichkeit Gottes, an das göttliche Leben oden den lebendigen Gott
Eros öffnet, bricht aus, überschreitet Grenzen. Eros ist das Gegenteil von Ego.
( Christoph Quarch s. 16 in Die Erotik des Betens)

Diotima von Mantineia, eine Priesterin des Apollon – im Dialog Symposiom von Platon
Eros ist gezeugt von Poros – dem Vermögen sich auszudrücken und Penia der Empfänglichkeit.
Eros ist die Brücke die von Sexualität zu Spiriutalität führt und zurück, durch seine Sehnsucht nach Unsterblichkeit, nach Grenzenlosigkeit des Bewusstseins, die dem Menschen durch die Begegnung mit dem Göttlichen zuteil wird.

Menschen der Liebe sind von allen Religionen fern , Gott allein ist ihnen Glauben und Weg ( rumi Mathnani 2, 1770)

Ein Beten , das sich von Gott angehen lässt, vom göttlichen ergriffen ist und sich zu ihm hingezogen fühlt, ist ein erotisches Beten

“ Ich bin Wind , und du bist Feuer, und ich habe dich entfacht“ Diwan 1586 spricht das EINE so das sich der Liebende Rumi erlebt als lodernde Liebesflamme.

Der Pilgerweg zu Gott

Der Aufbruch
Schönheit
Spüre die Schönheit in dir und nimm wahr, wie die Schönheit in dein Herz tropft und dort alle Verhärtungen und Verspannungen auflöst. Schule deine Sinne, die Sensitivität für das Schöne. Gib dich der Schönheit hin. Ehre das Schöne in dir und gestalte Schönes als Gebet.

Empfänglichkeit

Die Süßigkeit des heiligen Geistes die Herzenslust nach Mechthild von Magdeburg. Bereit, verhalten uns still sein,Freiheit von allem Wollen, allem Wissen, allen Bildern aller Ichhaftigkeit ( Meister Eckhart) Enthaltsamkeit gedeutet als Nicht Anhaften, die innere Offenheit und Durchlässigkeit für den wesenhaft anwesenden Gott: das sich bereithalten für die immerwährende Präsenz.
Achtsamkeit für Gottes Gegenwart
Verströme dich im Ausatmen – nehme die lichte Leere Gottes mit dem Einatmen auf. werde empfänglich für die Stille, die die Sprache Gottes ist.

Sehnsucht

In der grundlosen Sehnsucht regt sich der mystische Eros, in dem das Lieben zu sich selbst beziehungsweise in die ihm eigene Wahrheit finden möchte. „Unruhig ist unser Herz, Gott, bis dass es ruht in dir.“ confessiones 1.1) Sehnsucht ist gleichsam der schlafende Eros in uns. Wissen um die Heiligkeit des sehnsüchtigen Herzens.Wo die Liebe, der Eros entfacht ist muss sie sich ausdrücken, aktiv werden, sich eine Gestalt geben.

Der Weg

Leiden

Gott ist und bleibt uns Menschen unverfügbar.Eros besitzt die Gabe noch den tiefsten Trennungssschmerz in erotische Wonnen, in Kreativität zu transformieren.Schmerz hilft die Egostrukturen aufzuweichen, sich ihm auszuliefern läutert und veredelt das sich Sehnen in Hingabe. Den Widerstand schmelzen, sich durch Schmerz tiefer in die Wahrheit des Lebens führen lassen.

Kampf

Den heiligen Zorn üben – das Nein, dass sich gegen die Gefährdung der Liebe richtet, gegen den Angriff auf das Heiligste, Schönste und Göttlichste das wir kennen. Aus Paolo Coelho – Krieger des Lichts –
jeder Krieger des Lichts hatte schon einmal Angst zu kämpfen
Jeder Krieger des Lichts hat bereits einmal gelogen oder jemanden verraten.
Jeder Krieger des Lichts hat schon einen Weg beschritten , der nicht seiner /ihrer war
Jeder Krieger des Lichts hat schon wegen bedeutungslosen Dingen gelitten.
Jeder Krieger des Lichts hat schon gemeint, er sei kein Krieger des Lichts.
Jeder Krieger des Lichts hat bei seinen spirituellen Verpflichtungen schon einmal versagt.
Jeder Krieger des LIchts hat schon einmal ja gesagt und nein gemeint.
Jeder Krieger des Lichts hat schon einmal einen geliebten Menschen verletzt.
Darum ist er ein Krieger des Lichts: Kraft dieser Erfahrung und weil er die Hoffnung nicht aufgegeben hat sich zu bessern.

Hingabe
Unterscheiden wem wir uns hingeben setzt Reife voraus, erkennen in wem sich Gott als liebender Mensch manifestiert, der ihn als Wahrheit des Lebens in sich zulässt und dessen Schönheit ausstrahlt. Im Flow – im außer sich sein- im hin und weg – tauchen wir ein in das Mysterium der fließenden Gottheit. Im Tanz – in der Ekstase – öffnen sich die Grenzen in das Unfaßbare – leicht, inspiriert geatmet von Gottes Gegenwart. Keine Zerstreuung – kein Konsum von herzverschließenden Medien- achten das das feingestimmtsein der Seele bleibt – ein Schwingen und eine Resonanz auf die Stille.

eia, Herr liebe mich innig und liebe mich häufig und lange
Denn je inniger du mich liebst, desto reiner werde ich. Je öfter du mich liebst, desto schöner werde ich.
Je länger du mich liebst, desto heiliger werde ich hier auf Erden. Mechthild von Magdeburg

Zärtlichkei
t
Zärtlichkeit ist die Frucht von Hingabe. Spüren sie in ihr Herz und prüfen sie ob es weich und fließend ist. Und wenn es so ist, dann geben Sie es frei – lassen sie es sich verströmen.

Der Gipfel
Einung
Ich bin in dir – du bist in mir.

Die Kunde

Reden
Dankbarkeit und Demutsilhouette of person standing on rock surrounded by body of water

Seit Dezember 2009 biete ich in Kooperation mit Peter Tillmann im Therapiezentrum West – www.tzw-muenchen.de
die Integrale Szene an.

Impuls ist eine community zu bilden, die offen ist für Integral Interessierte / Inspirierte. Einen Abend von 19.00 bis 21.30 Uhr sich zusammenfinden, einstimmen und auf den emergierenden Raum einlassen. Üben zu führen und zu folgen. Stille als verbindende Praxis.

Eine Chance für jede/n Einzelne/n ihre oder seine Methoden und Praxis unter integralen Gesichtspunkten vorzustellen und für einen Monat als gemeinsame Praxis anzubieten. Abhängig vom commitment der Menschen sich anschließend über Erfahrungen auszutauschen und mögliche Vertiefungen anzustreben. Elemente aus dem ILP starter kid sind eine Ressource, ebenso wie langjährige eigene Erfahrung mit verschiedenen Therapieansätzen, Mediationspraktiken, Körperübungen etc.
Für die Stadtmenschen bietet sich der zweite Donnerstag im Monat zur ILP – integralen Lebenspraxis an.

Wer Interesse an einem Beitrag hat möge sich mit mir in Verbindung setzen. Nach bisheriger Übereinkunft wird es auf der homepage des TZW einen internen Bereich geben um sich in der Zwischenzeit austauschen zu können. Ebenso ein Archiv mit Beiträgen, um den Weg nachvollziehen zu können, die bisherigen Lichtungen und Erfahrungshorizonte.

Gemeinsame Praxis – regelmäßig üben, Anregungen für die integrale Lebenspraxis entlang den Modulen, Körper, Geist, spirit und Schatten jeden 2 ten Donnerstag.

12 November
10 Dezember – Tai chi mit Peter, Wortstammarbeit nach Nathaniel Branden mit Andi, Sitzhaltung und Meditation Susanya
14 Januar – Yoga mit Christian
11 Februar

Der dritte Donnerstag im Monat zur ILA – integrale Lebens Aktualität als Forum für integral Interessierte und Informierte an.
Im Mittelpunkt im Sinne des Zeitgeistes mit aktuellen Themen umgehen. Raum bieten für Menschen ihre Ansätze und Methoden, Modelle und Projekte vorstellen, Neues aus dem integral institute, Integralen forum, updates zur Szene, Raum für Gäste und Netzwerktreffen.
Auch da wer etwas anbieten will oder jemand oder ein Thema vorschlage bitte mit mir in Verbindung setzen.

19 November – der Tod aus integraler Sicht
17 Dezember – 2 Gesicht Gottes – das Gebet
21 Januar
18 Februar

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Am 22 November 2009 haben wir eine neue Spiralschleife begonnen.
Danke das Ihr da ward. Elisabeth, Harald, Franz, Jürgen, Sabine, Steffi, Rainer, Johanna und Martin.
Danke für euer Vertrauen ins experimentieren und den Mut an die Grenze zu gehen und euch selbst in Frage zu stellen und damit in den offenen Raum. Das was hier zusammengetragen ist sind Facetten unseres dialogus und dient als Leitfaden für die, die das nächste mal dazukommen wollen. Ein Sprachmuster ( unter vielen anderen) das aus den Fäden die ihr eingebracht habt ein Gewirk, ein Gewebe gesponnen hat. Anknüpfungspunkte bietet und nachvollzieht, vertieft und euch einlädt weiterzuweben, patchwork in der Noosphäre.

Wir wahren das Ganze und das Ganze wahrt uns.
Schlusssatz von Jean Gebser Band 2 Ursprung und Gegenwart

Was ist ein wir eigentlich und wie können wir es fühlen? Wodurch taucht es auf? Womit nehme ich es wahr?

Das Wir Gefühl

In einer ersten Runde erkunden wir was wir wir wann wahrnehmen und dem Wir Gefühl zuordnen

eine vernetzende starke Energie die Feldlinen aufbaut – anaolog zu Gaia
ein Verschmelzungsgefühl, das das ich im Wir aufhebt, erhebt – auch erniedrigen kann
wenn fremdeln absinkt taucht offen sein auf, wie selbstverständlich
Seelengemeinschaft als selbstorganisierendes innewohnendes Prinzip das aufscheint, wenn auf Agenda und leader verzichtet wird
subtiler Gewahrseinsraum der willentlich ausgedehnt werden kann
wenn es gelingt in wacher Selbstbeobachtung mittels des Zeugenbewusstseins reaktive Muster zu suspendieren( außer Kraft zu setzten)
eröffnet Zugang zur eigenen Ergriffenheit und ruft im Bewusstsein den Wunsch nach Hingabe, nach Herzöffnung wach
eine Grenzerfahrung, die öffnend spontanes Lieben spürbar werden lässt – ein transpersonaler flow
fließende Konstellation, getragen von gutem Willen in eine Richtung zu schauen,
jede/n in die Lage versetzt etwas zukunftssteuerndes zu bilden
Gespür für den Möglichkeitsraum – der beflügelt
wesentlich ist das Hören offen zu halten
in eine tiefere Art des miteinanders zu gelangen der Sinnfragen Raum gibt – gebiert
Mehrwert Gruppe – wir als Menschheit uns unserer Zugehörigkeit bewusst werden – sich integrieren wie gelingt das?
Bewusstsein als Teilnahme / wahrnehmen gewährendes Feld – Sprache als teilgeben/wahrgebender Weltinnenraum
was wirkt zwischen uns ? „wir -ken “ Wirkungsfeld. Können nur wirs wirs spüren? Was können wir verspüren,aufspüren?
Das Verhältnis des Urknalls zum Bewusstsein ist möglicherweise wie das Verhältnis vom Ich zum Wir, vom Christusbewusstsein zu Gotteinheit, vom authentischen Selbst zum evolutionären Impuls…
Wir cluster – eine Wir Essenz trägt das Vertrauen innerlich das es sein könnte: das sich aufeinander verlassen können
fremdeln – fremdgehen- entfremden – fremd sein und die Notwendigkeit Gastgeber/in zu sein im Innen wie im Außenraum
Ein Friedensbeitrag ist die angeeigneten Räume (innerlich wie äußerlich) gastfreundlich zu gestalten.
ein offenherziger Umgang beruht auf einem absichtslosen Geist

Wo geht es weiter? Fragen die uns beschäftigt haben und die Einzelne, ein Tandem, ein Dreigestirn moderiert haben und dem wir uns als Bewusstseinsraum zur Verfügung gestellt haben – als Lernszenarium, eine Zukunftswerkstatt.

Warum beschäftigte ich mich mit dem Wir – was motiviert mich
?
Mir selbst gewahr kann mir etwas in den Sinn kommen. Mich ausdehnen, meine Interessen plazieren- ein Spannungsfeld schaffen,
am Akt mitwirken – ein aktives Wir bilden. Die spirituelle Dimension als Hintergrund befreit durch Unendlichkeit.
Wichtig zu unterscheiden: die Motivation als bedürfnissbezogen mit Erfüllungs und Handlungsoption und Optimierung. Im Unterschied zur Vision, die verlaufsoffen ist und mit dem sich selbst bildenden Wir einen Möglichkeitsraum erzeugt – cocreiiert. Es braucht einen inspirierten GEIST und echten Dialog -us, Sinnfluss, für den die Ichs die Ufer bilden. Strömungswiderstand bilden und sich abtragen lassen.


Was löst Widerstand aus – wie gelingt eine wir Kultur?

Warum nervt mich das Wir und lässt mich einschlafen?
Was hemmt,was fördert ein Wirgefühl?
Der Widerstand lässt sich im wirksamen Zuhören auflösen, indem beim Mitdenken das Ich zurücktritt. In mir gefangen sein verhindert die Empathie, den sich öffnenden Denk – Fühl – Willensraum. ( Scharmer – 4 arten des Hörens)
Denken wird blockiert durch die Stimme des Urteilens. Zynismus entfernt uns aus der aktuellen Situation durch Distanz ( 3 Person). Angst lässt uns an dem festhalten was wir haben und sind, verhindert das loslassen. Unterminiert – legt Mienen unter die Quelle unserer Neuschöpfung.
Unterschiedliche Selbst – mit Stimmen sind beteiligt beim Zweiergespräch andere wir im Wir. ( Wir werden im Salon 4 damit intensiver arbeiten)
Ist das Wir Gefühl – ein Gradmesser für Nähe, für Dichte, für Verbindung zum tiefsten gemeinsam wahrnehmbaren Grund des Seins.
Ein Präzenzfühler? ( Thema Salon 3 – wenn es um die Verkörperungen geht)
Die kritischste Perspektive für das Wir gefühl ist die 3 Person – das Es. Ein beschreibender Ductus ohne das eigene ich im Wir zu verankern, als anteilnehmend zu benennen provociert Abwehr seitens derer die im gegenwärtigen Augenblick den Wirraum als Möglichkeitsraum aufhalten. Zu unterscheiden zwischen dissozierten Anteilen einzelner Persönlichkeiten die Einlass begehren und solchen die den Zusammensturz des vorhandenen Wirs proklamieren ist extrem spannungsreich und herausfordernd. Da sie einerseits ein aus der Vergangenheit legitimiertes Erfahrungswissen mitbringen – so ist das immer…und andererseits mit dieser Haltung das Gegenwärtige in den Unmöglichkeitsraum / Antiraum ( nach Scharmer) verschieben. Dagegen wehrt sich ein Wir im Möglichkeitsraum. Ein Wir kann wie ein ich auch traumatisierte Zustände bergen. Ein gutes Zeichen ist wenn es auftaucht. Im Umgang damit stehen wir erst am Anfang. ( Schattenarbeit – Thema Salon 5 – da wir einander brauchen um uns aufzurichten)
Ich selbst als Verantwortungsträger reagiere angstbesetzt wenn das Risiko auftritt mich im Wir aufzulösen. ( Holocaust, Massenpanik, Modetrends…) ( Salon 2 – die memes und was es an heilsamem zu bewahren und zu entwickeln gilt aus den verschiedenen Entwicklungsstufen)
Grenzen setzten, Grenzen wahren,, Grenzen transzendieren als ein bewusster Akt der sinnvoll ist wenn der tiefste Punkt der gemeinsamen Freiheit das relative Sein schützt und würdigt. Eine permanente Annäherung an die Zerbrechlichkeit unserer Verbindung zur Welt – das Wirgefühl als lebendiger Repräsentant unserer Weltbewusstheit im Sinne des Eingeborenseins- die weitreichender ist als die Zugehörigkeit. Das sich zugehörig fühlen zu Interessengemeinschaften hinterfragen hinsichtlich des zugrundeliegenden Sinn-lichkeit.
Werdensangst und Sterbensangst
Unsere Angst vor Ausschluss ist ein Aspekt das unser Verhalten konditioniert und limitiert. Die mangelnde Unterstützung in unserem Werdeimpuls ein anderer, der je weiter wir wachsen um so existentieller wird. Je mehr das Unbekannte, das Nichtwissen in uns lebendig wird – mitspielen kann desto mehr sind wir auf den aquivalenten, dem entsprechenden offenen Innenraum unserer Mitmenschen angewiesen. Die Schatten die auftauchen sind oft Wächter unserer intimsten, innersten Potentiale und Herzensanliegen. Eine Gemeinschaft die sich über ihr Selbstverständnis in Richtung Selbstbewusstsein ausdehnt, braucht den Mut zu wahrer Menschlichkeit und ein klares Gespür für Integrität. Sich auf ein zukünftiges Selbst auzurichten kann das Wir als nächsten Attraktor ins Blickfeld bringen. ( Salon 7 – Spiritualität , die Rolle der Sangha, der Gemeinschaft, der Praktiziernden, der community)


Wie gelingt der shift vom Ich zum Wir? Welche Infrastruktur braucht es um den Focus zu verlagern?

Annäherung an das wirgefühl – den Wirzustand durch Bilder
Zitate
wie eine Musik Stimmen die sich durch die Noten gleichzeitig auf unterschiedlichen Melodien Wellen den Raum erfüllen
wie die Choreographie – ein aufeinander abgestimmtes sich Bewegen was in der Gesamtheit Zeitlosigkeit hervorbringt, ein aufgenommensein vom Geschehen
ein schwebendes, sich getragen fühlendes Gewahrsein verbunden mit intensiver Herzenspräsenz
in den offenen Raum, eher hinter sich verlagertes Daseinsgefühl – bereit bisher Unsagbares in die Sprache zu bringen
üben zugleich als Bewusstsein im Ich und wir zu schwingen, das Paradox – nicht wir gibt es nicht – bejahen
die Grenzerfahrungen die durch Verdichtung / Kontraktion und Auflösung/ Expansion entstehen als Offenbarung begreifen
die Öffentlichkeit eines Wirs als erweiterten Innenraum, auch als heiligen und heilsamen Raum achtsam behandeln
wie die Finger zur Hand gehören – gehört jeder Einzelne zur Gemeinschaft, zu einem Wir
wie ein Schwarm – der Strömungsbewusstsein hat in der Lage als Fraktal, als Holon drei oder mehrdimensionale Figuren im Raum zu bilden
Woher kommt das Ich? Aus dem Wir eines Paares, einer Familie, einer Generation… Durchlässig werden für das Urvertrauen ins Leben in das die Wirs und Ichs eingebettet sind
Ich +, das Ich ist eine Art spirituelle Ich AG , Ich plus…
erfahrbar, wenn keine Grenze zwischen dem Tun , der Tat und dem der/ die tut auftaucht – eingeweckt () in die Präsenz eines spontanen Universums
ein Gefühl des Friedens, das ausstrahlt – überbrückt, mittig sein, auf dem Grund der Fragen angelangt , fraglos seiend
Wirks – nach Hans Peter Dürr – Potentialität gerinnt zur Wirklichkeit
sich dem Wir Sog als Attraktor anschließen und entspannt ausgerichtet sein auf Situationen, die die Wirbildung fördern und fordern
die Wir – Verwir-rung
ein Wirbel – indem das Ich auf verschiedenen Umlaufbahnen zentrifugiert wird

Wie lässt sich der Möglichkeitsraum knacken?
Hat ein wir einen Willen? Wodurch verkörpert sich eine Idee derart das sie unabhängig von den Schöpfern wird?
Ist das Wir der Sinnstifter der als Kultur in Erscheinung tritt? Wann gerinnt eine Idee zu einer Infrastruktur?

Mitgefühl als Grundlage der religio – Umgangsweisen und Verhaltensweisen sind nicht Wissens – sondern Weisheitsgetragen.
Was ist der Beitrag des Individuums , die individuelle Tat, die Individualität – für das Kultur schaffen? Ist Geschichte das Sediment des Wirs – eine Zeitschicht? Gibt es eine Matrix – ein Korrelat energetischer Art?
Zusammenspiel Prozess und Struktur
Ist Sinn das was ein wir zusammenhält? Wie entsteht Sinn? In welchem Maße reagieren wir auf die sogenannte Außenwelt und was verändert unsere Sichtweise auf jene in der Art wie wir mit den sogenannten Gegebenheiten umgehen können?

Wie wirkt das Wir?

durch Inspiration – der Geist zwischen uns
Vergleichbar mit der Alchemie – gibt es Phasen durch Sulfur bedingt, die ausstossen, eher sprühend, sich ausdehnend.
Solche die durch Merkur getragen sind aufnehmend und annehmend. Die, die dem Salz, der Sole zugehörigen Prozesse kristallisiern.
Wir spekulieren über wir Kompott, Veraschung… was aus dem assoziativen brainstorm sich so ergibt – aber sicher eine Verästelung, die die Alchemisten unter uns weiterverfolgen sollten und hinsichtlich der Wirbildung erforschen.
Klar wird das das Wir ein Wandlungsraum und ein Wandlungsprozess gleichermassen ist. Verdichtungen, verstanden als erstarrte und fixierte Vorstellungen verhindern die Transparenz, das sehen des stets offenen Möglichkeitsraumes eines von Bewusstsein durchdrungenen Wirs. Mitgefühl wirkt lichtend. Gebser mit dem Begriff der Diaphanität taucht auf, mit dem Hinweis auf das Durchscheinende. Zitate von Jean Gebser aus Ursprung und Gegenwart ( Franz – gerne mehr aus deiner Sammlung)
“ Das mentale Denken und das geistige Wahren, das Geistige ist nicht Geist, sondern Diaphanität ( Transparenz) , der Vollzug des concrescere, des Zusammenwachsens des Geistigen mit unserem Bewusstsein als Konkretion des Geistigen.“
“ Das Druchscheinende ( das Diaphane oder die Transparenz) ist die Erscheinungsform ( Epiphanie) des Geistigen.“
Im Möglichkeitsraum des Wirs können wir etwas bewirken / visionär mit innerer Schau auf das Zukünftige und kommen dann in der Wirklichkeit raus. Manches bleibt bei den ersten Durchgängen auf der Strecke, dh immer wieder den Raum gemeinsam herstellen.
Wissen ist nicht limitiert, folgt der Einladung der Schöpung.

Frage – Was ist die Vision, die Sehnsucht die dem Streben nach dem Wirgefühl zugrunde liegt?
ein größeres Ganzes zu sein
Grenzenlosigkeit – Entgrenzung
Gänzlichung
Potenzierung
ethischer Reifungsraum, der nachfolgenden Menschen erlaubt die Wellen spielerischer und potentialorientierter zu surfen
Kampfgeist zu bündeln – Kraft zu verspüren, die sich durch Kohärenz aufschwingt
die Komplexität menschlichen Seins als Ganzes zu erfassen
Wir sind ein wir abhängig von dem Grad unseres Bewusstseins als miteinander Verbundene,
der bestimmt die Tiefe als Möglichkeitsraum und auch die Spanne, als Wirklichkeitsraum oder vielleicht auch andersrum.
Tiefe als Wirklichkeitsraum und Spanne als Möglichkeitsraum.
höhere nexus Schwingung wirkt als Attraktor und eröffnet dadurch neue Möglichkeitsräume, neue Seinsweisen
die Konkretion – das durchspielen schafft Freude und einen Glückszustand
Ein Ich braucht ein entsprechendes Wir als Keimzone, als Schöpfungsraum, als Spielwiese, als Reaktor….

eine second thier Gemeinschaft <
Schatten als unentwickeltes Licht, als Dämmerungszone
Chance einer Nachreifearbeit – Schattierungen zwischen Reaktion Reflexion und Resonanz
das offene Feld ist das Gemeinsamste zugleich Einsamste im Sinne des Individuellsten was noch zu schaffen ist
wir haben es hier mit einem Auferstehungsraum- gleichsam dem Christusimpuls zu tun
wir alle sind Teil der sozialen Plastik, indem das Denken an sich zu dem Werdenden wirkenden zwischen uns wir-d
Feldgewahrsein – von der Aufstellungsarbeit zum procedere des sich einstimmenden Liebens
Unterscheiden lernen zwischen definierendem und differenzierenden Denken.
Zwischen Position und Perspektive mäandern lernen, die den Akt – das aktive Wirs, sich selbst aktualisierend aufschließt
Zustandswechsel zeigt sich im Wir als Veränderung der Athmosphäre und
Auftauchen von Metagefühlen- wie Frieden GelassenheitFreude Stille
Vertraut sein bezeugt teilnehmende Tiefe
Geist in Aktion – Zeitgeist
shift

Das ist Focus den nächsten Salons am 13 Dezember 09
Gibt es Entwicklungslinien als Kollektiv in den Ebenen/ Strukturen wie Gebser , spiral dynamic?
Woran erkenne ich aktuell wirksame memes – sprachlich? Verwahrloste memes in unserer Zeit?
Der Abgrund zwischen first und second thier – was heißt das eigentlich?

Jeweils Donnerstag von 19 bis 22 Uhr – jeden zweiten und dritten im Monat starten wir mit einer neuen Reihe im www.tzw-muenchen.de Nähe Westpark – Harras in der Stadt, dank der Initiative von Peter Tillmann.

Gemeinsame Praxis – regelmäßig üben, Anregungen für die integrale Lebenspraxis entlang den Modulen, Körper, Geist, spirit und Schatten jeden 2 ten Donnerstag.

12 November
10 Dezember
14 Januar
11 Februar

Den dritten Donnerstag für aktuelle Themen aus dem integral institute, updates zur Szene, Raum für Gäste und Netzwerktreffen.
19 November
17 Dezember – social bar als gemeinsame Aktion – ev etwas gemeinsam vorstellen
21 Januar
18 Februar

Der letzte Donnerstag im Monat als Hinweis für Netzwerker die social bar muenchen – bietet Chancen für Projektvorstellungen. Auch ein spannender Termin zur Schaffung von neuen Ansätzen.

Für Beiträge, Anregungen bitte mich kontakten

Susanya

von strahlenden weißhäuptigen Damen reiferen Alters angeführt und angefüllt einen Eindruck gewonnen von dem was essentielle feminine Lebensbejahung und angewandte Wandlungskraft ist – Scilla Ellsworthy, Barbara marx Hubbard und Byron Katie – teils life teils per skype. Ein Interview mit Ken von Max Peschek und Dennis Wittrock famos übersetzt – mutmachend und humorvoll. Michael Habecker mit einem großen Fangnetz an Theorie mäandernd durch die integrale Landkarte, zustandwechselinduzierend.
Johannes Heimrath – ein Narr im besten Sinne provocant und mit furchtlosem Herzen das Heldentum zugunsten einer gemeinschaftlichen Vision allias Heide Göttner Abendroth in frage stellend. Thomas Hübl mit weisen und aufmunterndem, kritischem Blick auf das erwachende wir. Kraftvolle und berührende Impulse für die Gemeinschaft die sich im toning neu verortet und aufschwingt. Wespenheere bei den üppigen Mahlzeiten und Tanz in allen Variationen der die Körper zum vibrieren bringt.
Ein offenes Miteinander und viele wache Augen und herzwarme Begegnungen.

schön wars

Um sicherzustellen das die news dich erreichen und mich aus der Aktualisierung der Interessenten zu befreien nutze den Link Info Abo – Blick nach oben wandern lassen – folge der Anweisung und so erhälst du die aktuellen Einladungen quasi wie durch Zauberhand. Immer dann wenn es was neues gibt.
Danke Dir

26 Juli 2009 Wir Qualitäten und Sinne im intersubjektiven Feld
Wir widmen uns der sozialen Feldtheorie – den 21 Thesen von Otto Scharmer Theorie U – von der Zukunft her führen Feldstrukturen der Aufmerksamkeit, die ins Bewusstsein bringen wo unser Handlungsschwerpunkt ist und was das für die Komunikation miteinander bedeutet
Erhellend ist wie wir uns dem Miteinander verweigern und durch was sogenannte Antipraktiken
zur Vorbereitung Theorie U – Otto Scharmer ( webside) über Amazon ein Muss für Führungskräfte und ein wunderbarer Ansatz für alle die Innovation in der Gemeinsamkeit und im Forschen mit anderen vermuten – Der integrale Ansatz wird hier angewendet und mit den höheren Fähigkeiten der Intuition, Intention und Improvisation in Beziehung gesetzt.
Als Praxistool den Gedanken aufnehmend was die Integrale Bewegung bewirken kann gibt es die Einladung den U prozess daraufhin anzuwenden.

23 August 2009 1 – 2 – 3 Gesichter der Göttin
in Beziehung zu Shri Aurobindos und der Mutter Aussagen zu dem 4 bzw 5 Kräften der Mutter als die gestaltbildende Energie des 21 Jahrhunderts
in Anlehnung an Sophia – die Weisheit als heiliger Geist wird uns in die Geschichte führen
im Spielfeld der kollektiven Weisheit als der eine Geist mitten unter uns. Ist unter anderem im Christentum sowie des Buddhismus Machig Lapdrön – in dem Satz gebündelt. Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind bin ich mitten unter ihnen.

Die Frage nach den Schatten und Dämonen die unsere Beziehung zum Göttlichen mühselig machen und uns in Angst festhalten wird uns als Praxiseinheit beschäftigen

20 September creatives Potential – unsere Einzigartigkeit
Die Gaben und die Erlösungsaufgabe anhand der Stellung des Chiron im Horoskop stehen im Mittelpunkt dieses Salons. Der Daimon -nachdem wir die Dämonen gefüttert haben – der uns treibt unser Bestes zu geben braucht um wirksam zu werden ein bezeugt sein durch die Gemeinschaft . Wunderbar wäre wenn jede/r sein Anliegen – das was es noch zu tun gilt vorstellt und wir es gemeinsam unter integalen Gesichtspunkten auf kosmische Adresse und Entwicklungspotential untersuchen.

18 Oktober 2009 Zyklusbeginn!!
Es wird Zeit Euch den Hintergrund des Zyklus zu präsentieren und mit Euch gemeinsam zu schauen was
wirksam darin war und ist für Euch. Zeit ist es auch Eure Beiträge für den laufenden Zyklus zu verorten. Neu zu bestimmen was gewünscht wird – was wir gemeinsam tun können für das Netzwerk der Integralen Szene. Kooperation mit anderen Salons, Veranstaltungen mit anderen Formationen, neue Räume….

22 November 2009 Intention Motivation Orientierung
starter kid der Integralen Salons basics zum Vokabular und Überblick über die aktuelle Szene

13 Dezember 2009 spiral dynamics und Aufstellungsarbeit
Woran erkenne ich ob ein System für den Wandel bereit ist?
Welche Interventionen machen Sinn? Jeder Einzelne in seinen Wirs als Ausgangsbasis. Welche Wertememe und Weltsicht gelten aktuell und was wäre ein nächster Schritt für die Gemeinschaft?

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