vom 14 ten bis 18 ten Juni im Chiemgau gab es ein zweites Treffen dieses Schwarmes das sich der Aufgabe widmet das weibliche integrale Bewusstseinsfeld zu erforschen. Im network ning gibt es einen blog der euch ermöglicht mitzugestalten und zu wirken an diesem keimenden Netzwerk. Eine Initiative ist gemeinsam zu meditieren – ein nächstes Treffen ist im April 2010 wieder im Chiemgau in der Herberge- ein schönes Seminarhaus, das uns auch diesmal beherbergt hat.

Im Vorfeld hat sich jede Frau Gedanken über einen Beitrag gemacht – was eine Vielfalt zu tage brachte. Gemeinsam wurde der rote Faden festgelegt und dann wurde es spannend. Wunderbar war es zu führen und zu folgen, interaktiv und spontan improvisatorisch neue Räume auszuloten.

Als Einstieg das Märchen von Hänsel und Gretel unter Gender Gesichtspunkten von Johanna vorgelesen und in Bewegung aktualisiert. Die Gebärde die sich verdichtete in der eigenen Körperwelt einander präsentiert und auf Wirkung hin untersucht, was überraschendes zu tage brachte. In einer Aufstellung kamen Dialoge ins Spiel wie den der Schwiegermutter mit Frau Holle und auch der Holzhackermann in seiner Andersartigkeit erstaunte uns.

Eine Tanzeinlage brachte uns ein Gefühl fließender Verbundenheit und gab der Stimme Raum.

Die Morgeneinheiten füllten sich mit Yoga, Stimmarbeit und dem Körpergebet nach Beatrice Grimm.

Monika Frühwirth aus Wien leitete uns durch einen intensiven Schattenprozess bei dem Blut und Wasser geschwitzt wurde und die ganze Dynamik der Sprache aufflammte- bis sie im Perspektivwechsel in Einkehr und Stille mündete.

Ich Susanya öffnete die Unterwelt für die Dämonenarbeit von Tsültrim Allione. Eine intensive Selbsterfahrung die durch die Zeugin gehalten wurde und mit Bildern und transformativen Prozessen in den 3 Körpern Erneuerung und Vertiefung mit sich brachte. Phät als Klang schuf ein deutliches Gefühl für den schneidenden Charakter der unsere Verhaftung mit dem engen Ego durchtrennte.
Wesentlicher Ansatz dieser Herangehensweise ist die Dämonen zu füttern – kein Kampf – und damit ein einleiten des Prozesses die befangenen Energien in Verbündete Kräfte zu wandeln.

Der Nachmittag war eine Zeitreise durch die Bewusstseinsschichten anhand von ausgewählten Frauen, die wir dann verkörperten und in Erscheinung treten liesen. Elisabeth Glücks brachte durch ein Entre die jeweilige meme ins Feld. Die Wahl die wir trafen lies die Verwandtschaft mit diesen Ahninen deutlich spürbar werden. Das Geistige Erbe und die Botschaft, Leidenschaft und den Preis der für dieses Leben für eine Vision zu zahlen ist sorgte für Achtung und tiefe Anteilnahme.

In einem gemeinsamen Impuls wurde die Zeitschiene zum Laufsteg. Wir durchquerten als unser gegenwärtiges Selbst die Zeit und spürten Schwellen und Abgründe auf – sehr faszinierend.

Heide Hörnlein aus Italien entfachte durch ihren Beitrag des Enneagramms eine leidenschaftliche Diskussion zum Thema Frauenbewegung heute und Aufgabe des wibs zu dem wir die Perspektiven der 9 Punkte zum Ausgang nahmen. Ihre unentwickelte Form – ihre Verzerrung und die Denke die es hervorbringt und die geläuterte die wir gemeinsam entwarfen. Superintensiv – so dass der Hauskater die Mitte als den idealen Schnurrort ausmachte. Die Struktur – die im Hintergrund von Heide gehalten war – erlaubte uns verschiedene Stimmen in uns hörbar zu machen und immer wieder die Sichtweise neu zu verankern. Von dieser Einheit gibt es eine Aufzeichnung.

Am Nachmittag initiert durch Barbara mit Zwischenstop Eisdiele betrachteten wir die Kapelle der Heiligen Geistin.

Am Abend erschienen schön geschmückte und gewandete Frauen in bester Stimmung zu einem Ritual mit Klang Trommeln im Weisheitsfeld – durchströmt von den Worten der Mutter zu den Energien des feminen. In paarweisem Reigen galt es aufgetauchte Schwellen und Paradoxien im Dialog zu wandeln. Jede Einzelne durchquerte eine Schicht ihres Seins und gab etwas auf und ankerte das neu auftauchende bezeugt durch die achtsame Anwesenheit der Gefährtinnen.

Am letzten Morgen eine Aufstellung die mit dem ES begann und im Wir mündete.

Wir alle sind dankbar und geläutert durch dieses intensive Miteinander.

Wenn dich das anspricht – rühr dich bei mir.

susanya

Insistere ist meine Antwort auf die Frage des integralen Feminismus. Beginen waren eine erfolgreiche Bewegung von selbstständigen auf gemeinsames Leben ausgerichteten Frauen im Mittelalter, die ihr Leben selbst gestalten wollten. Leider zerschlagen durch die Obrigkeit.

13 – schließt sich an die Mondzeit an und beinhaltet eine 9 monatige Reifezeit in Form eines Retreats/ bewussten Rückzugs um gemeinsam als Gefährtinnen und Schwestern eine Reise, einen Initiationsweg anzutreten. Ritualarbeit, vielfältige Methoden der körperzentrierten Psychotherapie, creative Gestaltung, Tanz und Gebet und der integrale Ansatz sind die tools, die Werkzeuge mit denen wir unsere Verwandlung umtreiben.

Bei einem 3 tägigen Intensiv geht es anschließend darum einen weiteren Frauenkreis mit 13 Feminenen Gestalten ins Leben zu rufen. Vermittelt wird die Grundstruktur und ermittelt die Substanz die jede der Plazentafrauen einbringen wird. Wie ERdbeerplanzen die wurzelmäßig miteinander verbunden sind geht es darum entstehende Erkenntnisse ins Fließen zu bringen und teilzuhaben am WAndlungsprozess der Mitfrauen.
Die Nomadennatur des Feminen – ins Besondere in der Sophia, als Vertriebenen repräsentiert, Herdplätze aufzubauen, Feuer zu entzünden um zusammenzukommen und die wesentlichen GEschichten weiterzutragen. Die die von unserem Schmelzen und bestattet werden, von unserem Untergang und unseren Aufstiegen erzählen.

Das Frauenland liegt zwischen uns und jede von uns ist eine Gastgeberin und kann Ihr Hoheitsgebiet zu einem Versammlungsort machen und Feiern.
8 Frauen um die Himmelsrichtungen, die Achtsamen , das Wandlungsfeld zu aktivieren und 5 um den Elementenkräften einen Anker zu bieten. 13 weil das lunare dem inneren Zeitstrom des weiblichen in seinem mäandernen in der Tiefe entspricht.

Die Kräfte die jeder Manifestation innewohnen, 4 Aspekte des Mütterlichen bilden ein inneres Rahmenwerk, entnommen der Arbeit der Mutter – der Gefährtin Aurobindos.
Maheshwari – Überblick und Durchdringung des Ganzen heißt sich des eigenen Individuationsweges bewusst zu werden, die Integrität als gelingende Sozialisation und Selbstverwirklichung fortlaufend neu zu schaffen. Die integrale Landkarte wie sie im Werk von ken Wilber aufscheint ist einerseits eine Klarheit und Mitgefühl vermittelnde Herangehensweise an die Komplexität der gegenwärtigen Welt und andererseits ein Instrumentarium um spielerisch, schöpferisch tätig zu werden. (siehe Isams – Zyklus der Integralen Salons)

Mahakali – bedeutet die Fähigkeit zur Präzesion – starke im Sinne von Selbt- bestimmende , ausschließliche, dh entscheidende, Verzicht auf Alternativen bejahende Entscheidung die Kraft zum Handeln freisetzt.
Autonomie ist die Macht das eigene Vermögen – innerlichen wie äußerlichen Reichtum Einfluss nehmend und gestaltbildend einzusetzen. Selbstwert ist abhängig von bejahter Wahrnehmung – bzw Perspektive, das das Sehende, das Gesehene das Sehen selbst als gültig anerkennt. Wertschätzung für das InsBesondere des weiblichen Wesens in der Vielfalt der Erscheinungen bedarf der Haltung des affidamento, des Begehrens um der gemeinsamen Wahrheit willen.
mahlaskshmi – Harmonie der gegensätzlichen Aspekte ist die gnadenlose Bereitschaft Ambivalenzen auzuhalten und auf ein Paradox hin humorvoll und im sich beständig erweiternden und vertiefenden Sinne gewissenhaft zu tanszendieren und zu bewahren.
Zu einer Kultur der Aggression zu gelangen die den Anfängergeist zelebriert um der emergirenden Mitte die offene Hand hinhält.

mahasaraswati – geduldige Verwirklichung Perfektion Ausdauer – in einer Zeit in der Konsumorientierung und Zerstreuung allgegenwärtig sind bedarf es immer wieder einer Entschlackung, einer Prioriätenklärung, einer bewussten Entscheidung für Wesentliches und Einfaches, nachhaltiges wirtschaften mit den eigenen Ressourcen und Potentialen. Den eigenen daimon zu finden, den roten Faden, dem Ruf zu folgen sind für westeuropäische Nationen Herausforderungen die sich aus dem Bildungsgrad und dem Wohlergehen ableiten.
Dienen können mit Kraft für das was geboren und geborgen werden will. Die eigene Innenwelt zu erforschen und transparent werden zu lassen ohne einen Ausverkauf und ohne In den Leerlauf der Warteschleifen zu geraten ist ein Balanceakt. In Zeiten des Geschwindigkeitswahns der Verflachung entgegenwirken indem Spiritualität zu einer radiaklen Wachheit und Verantwortlichkeit im kosmozentrischen Sinne wird ist nach wie vor ein gegen den Strom schwimmen. Authentisch sein , im Einklang mit der inneren Unberechenbarkeit die in Resonanz ist zum Werden der Welt – sich interaktiv in Frage stellen lassen, auf der Suche nach einer tieferen Wahrheit die Verbindung schafft und aus der neue Formen des Miteinanders abgeleitet werden können.

das Procedere, die Vorgehensweise in den 9 Tagen
beginnt mit der RE – Konfiguratin der Autonomie – die innere Gestalt freilegen und auf dem Hintergrund des Gewordenseins bejahen können, bezeugt werden um einen eigenen Standpunkt einnehmen zu können – protestare – für etwas einstehen als Absicht in sich wachrufen.

weiterführend gilt des den Selbstwert , die innere Ganzheit zu entschleiern und sich bewusst dem Sterben anzuvertrauen, das maskulin feminine zu integrieren , fruchtbar werden zu lassen und Verantwortung zu übernehmen für das Verdüsterte und Verdammte in uns, die Erlösungsarbeit, das Dämonen füttern aufzunehmen um zu einer friedvollen Kriegerin zu werden, deren Klarheit wegweisend ist aus innerer Einsicht gewachsen.

provocare – sich hervorrufen und die eigenen Stimme verlautbaren lassen, die innere Stimme als bodhicitta Herzgeist schätzen lernen, Mut schöpfen für das Unvorhersehbare, den Blick auf das Gestaltbare lenken, die zur Verfügung stehenden Mittel – ressourcenorientiert einsetzen – tätig werden Selbstermächtigend das personare hinter sich lassend in Verbindung mit dem Unsichtbaren, den Himmelskräften, den Zwischenwelten furchtlos auf Fühlung zu gehen ist die Verführung der Eva weiterhin.

ohne ein haltendes Umfeld eine sangha – ist eine Frau verloren, aufgerieben in den Notwendigkeiten des alltäglichen und ungesichert was die inneren Abgründe angeht.
lernen Komplimente zu verschenken und anzunehmen, die eigenen Kompetenzen zu bündeln und im öffentlichen Raum einzubringen, der Konkurrenz die Stirn bieten im Ringen um das Wohle des Ganzen und Schwarmbewusstsein entwicklen – den Zeitgeist die Sophia in Uns zu Wort kommen lassen. Jenseits der Scham und Schuldzuweisung humorvoll und barmherzig im Geiste Prajnaparamitas Güte und Stärke verwirklichen. Aus dem Wahn des Opfer sein zur Haltung des Opferns zu finden im Kontext einer Welt die zwischen unseren SChenkeln entsteht und Wurzelt im Herzen einer liebenden Klarheit.

cocreation – Schöpferin sein, ein lebendiges Mysterium verkörpern und eine Visionärin innerlich Raum bieten sind Präsente im Lebendigen die dem Leben einer Frau Glanz und ihrem Leib Leuchten bescheren, Überfließendes Gnade aus dem Quell des weiblichen Ungeborenen das in jedem Menschen verborgen ist.

Integration – anerekennen was ist – die Informationsflut filtern und in Form bringen in Einklang mit dem WEsentlichen

Inspiration – spüren wo der Wind weht – Intuitives erfassen zu einem feingestimmten Instrument werden lassen, frei von Ablagerungen
Invokation – jetzt ganz da sein

insistere – ist eine Wortschöpfung aus insitieren – bestehen, dranbleiben und dem Wort sister – Schwester. Im Untertitel das Wort beginen – was eine Abwandlung des Wortes beginnen ist und anschliesst an eine legendäre Frauenbewegung – die Beginen im Mittelalter. Selbstständige Frauen, die sich aus freiem Willen zu Lebens und Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen haben. Die Zahl 13 – steht für das Mondprinzip, den Zyklus, die 13 te Fee und all die Magie, die damit verbunden ist.

Auf meinem Mäander durch das Frauenfeld, zwischen Mütterlichkeit, Professionalität, Fürsorge und Sinnsuche ist ein durchgängiges Phänomen das fremd, das anders sein.

Im Laufe meiner Jahresringe stiegen Sprachblasen auf die von einem tieferen Strom aufzusteigen schienen als die Sprachströmungen an der Oberfläche. Ein Gefäß zu werden indem sich das Wasser, was sich lebendiger anfühlt, wie das schnell fließende oft trübe der Informationsgesellschaft das um mich herum wirbelte, aufgefangen werden kann, war ein mühseliger Prozess. Gesäumt von Zweifeln, die erst in der Meditation auf Prajnaparamita und Sophia, der tiefen Glückseligkeit der Totaltiät des Seins wichen. Das angetackert sein an den Körper, als das Gefährt der Frauen , hartnäckig suggeriert durch die Medien, Werbung, Pornographie als verunstaltender, reduzierender Blick auf die Frau. Das Überwinden dieser Fixierung bedeudet die Leere als Verbündetet anzuerkennen, das eigenen Schöpfungspotential anzuerkennen und zu ermächtigen.

Der Kathvanga, der innere Gefährte repräsentiert das Männliche als Mitgefühl und als die Gabe geschickt im Umgang mit den vorhandenen Möglichkeiten zu navigieren. Hingabe an das Eigene Potential schießt ein opferbereites Mitgefühl ein. Unsere Essenz ist kostbar und die Würde ist unantastbar.

Mich schmerzt das Leid der Mädchen, Frauen und Alten verurachst durch Unwissenheit , Hass und Begierde weltweit.

Ich bin der Ansicht das wir Fraunen der westlichen Welt die Aufgabe haben die Schallmauer des Schweigens zu durchbrechen und die Taten beim Namen zu nennen und Formen, Rituale zu entwicklen die heilsam sind. Unser Kraftquelle wird durch Konsum, Suchtverhalten und Zerstreuung boykottiert. Üben durch die Vielfalt unserer Erscheinungen hindurch unser ursprüngliches Gesicht freizulegen ist ein Abstieg wie der Innanas. Wir brauchen einander um die Wirklichkeit ertragen zu können. In uns ruht ein 13 ter Sinn mit dem wir die wahre Schönheit ineinander entdecken und konkurrenzlos spiegeln können. Eine Kraft zu werden, die uns ermächtigt unser Leben dem zu weihen was unseren innersten Idealen entspricht und denen zu widmen, die in uns Liebe erweckt haben.